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Schweizer Banken erhöhen Druck auf Steuersünder

Archivmeldung vom 02.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: tokamuwi / pixelio.de
Bild: tokamuwi / pixelio.de

Schweizer Banken erhöhen den Druck auf ihre Kunden, im Fall von Steuerbetrug sich selbst anzuzeigen. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf der Zeitung vorliegende Formulare der UBS und Credit Suisse. Danach sollen Kunden diese Formulare ihren Anwälten oder Steuerberatern vorlegen, damit sie der Bank die Selbstanzeige oder zumindest die ordnungsgemäße Versteuerung von Vermögen und Kapitaleinkünften bestätigen.

In dem Schriftstück der UBS heißt es etwa, der Berater bestätige, "dass die obengenannte Person die unter der obengenannten Bankbeziehung verbuchten Vermögenswerte und/oder Kapitalgewinne und sonstige Einkünfte im Rahmen einer Selbstanzeige, Amnestie oder eines anderen verfügbaren Offenlegungsprogramms in ihrem Wohnsitzland offengelegt hat."

UBS und Credit Suisse bestätigten lediglich, dass sie Kunden zur Steuerehrlichkeit anhalten. Man motiviere diese seit Jahren, bei Bedarf die steuerliche Situation zu bereinigen, heißt es in der Stellungnahme der UBS. Gleichzeitig nimmt die Zahl derjenigen zu, die bei mobilen Grenzkontrollen des Zolls mit Schwarzgeld erwischt werden. Bei der Steuerfahndung Essen, an die derzeit bundesweit alle Zollbeamten ihre "Aufgriffsfälle" melden, sollen bereits tausende Verdachtsfälle gelandet sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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