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SAP-Chef Klein verteidigt höhere Investitionen in die Cloud

Archivmeldung vom 26.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
SAP-Firmenzentrale in Walldorf
SAP-Firmenzentrale in Walldorf

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

SAP-Chef Christian Klein verteidigt die neue Strategie, die an diesem Montag zu einem historischen Kurseinbruch beim größten europäischen Softwarehersteller geführt hat.

"Wir waren uns bewusst, dass die Reaktion der Aktionäre so ausfallen könnte. Aber die Entscheidung, die Ambition zu korrigieren und uns noch stärker an den Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten, war notwendig", sagte er dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir die richtige Strategie verfolgen, um SAP langfristig voranzubringen."

Der DAX-Konzern hatte Sonntagabend höhere Investitionen ins Cloud-Computing angekündigt, die die operative Marge erheblich belasten. "Viele Unternehmen leiden unter der Krise, weil sie Lieferengpässe haben oder die Produktion stockt. All diese Prozesse werden mit SAP-Software betrieben – die Kunden wünschen nun, schneller in die Cloud zu kommen", sagte Klein. Die zusätzlichen Investitionen seien notwendig, um die Infrastruktur auszubauen. "Ich will nicht das Wachstumspotenzial in der Zukunft für die kurzfristige Margenoptimierung opfern", so Klein. Der Kurs der SAP-Aktie stürzte am Montag um mehr als 20 Prozent ab.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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