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55,6 % der deutschen Exportgeschäfte mit Drittstaaten wurden in Euro abgewickelt

Archivmeldung vom 08.12.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Statistisches Bundesamt

Im Zeitraum Januar bis September 2022 war bei deutschen Exporten in Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) der Euro das am häufigsten verwendete Zahlungsmittel. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 55,6 % der deutschen Exportgeschäfte in die Drittstaaten in Euro abgewickelt. In US-Dollar wurden 25,6 % der Exportgeschäfte abgerechnet.

 Danach folgten Geschäfte in chinesischen Renminbi Yuan mit 5,0 % und britischem Pfund mit 4,0 %. Nur 9,9 % der Exporte wurden in anderen Währungen bezahlt. In russischen Rubeln wurden lediglich 0,6 % der Geschäfte abgewickelt. Im Jahr 2021 hatte der Anteil der Exportgeschäfte, bei denen in Rubel bezahlt wurde, noch 1,2 % betragen.

Auch importseitig war der Euro von Januar bis September 2022 das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel deutscher Unternehmen im Handel mit Drittstaaten. 46,4 % der Importgeschäfte wurden in Euro bezahlt. In US-Dollar wurden 45,3 %, in Schweizer Franken 2,6 % und in chinesischen Renminbi Yuan 2,3 % der Importgeschäfte abgerechnet. In anderen Währungen wurden nur 3,5 % der Importe bezahlt. In russischen Rubeln wurden - wie bereits 2021 - nur 0,02 % der Importe abgewickelt.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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