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Druschba-Öl-Pipeline wieder geöffnet

Archivmeldung vom 09.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Kesselwagenzug zur PCK-Ölraffinerie nach Schwedt-Oder
Kesselwagenzug zur PCK-Ölraffinerie nach Schwedt-Oder

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Erst am Freitag hatte der Ölkonzern Shell mitgeteilt, dass die PCK-Raffinerie in Schwedt, über die das britisch-niederländische Unternehmen Erdöl aus Russland bezieht, vorläufig geschlossen worden war. Nun ist die Druschba-Pipeline wieder geöffnet, berichtet das "Handelsblatt".

"Seit Samstag läuft die Raffinerie wieder im Normalbetrieb", sagte eine Sprecherin des Konzerns dem "Handelsblatt". Woher das verunreinigte Öl kam, ließ sie jedoch offen. Wie bereits im April, wurde auch vergangene Woche eine leicht erhöhte Konzentration organischen Chlorids in dem aus Russland stammenden Öl gemessen. Der Stoff wird bei der Ölförderung eingesetzt, muss aber vor dem Transport wieder herausgefiltert werden, weil er bestimmte Teile in den Raffinerien zerstören kann. Im Frühjahr war es zu einer längeren Schließung der wichtigen Verbindung gekommen, weil der russische Konzern Transneft rund fünf Millionen Tonnen verschmutztes Öl durch seine Leitungen beförderte. Gut die Hälfte davon gelangte durch die Druschba-Pipeline über Weißrussland und Polen bis ins brandenburgische Schwedt. Der Vorfall sorgte vor allem in Russland für großes Aufsehen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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