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Verdi-Chef fordert Mindestlohn-Hotline

Archivmeldung vom 23.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Frank Bsirske (2018)
Frank Bsirske (2018)

Lizenz: Copyrighted free use
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, fordert mehr Kontrollen bei der Umsetzung des Mindestlohns. "Der Mindestlohn wird millionenfach noch immer nicht eingehalten", sagte Bsirske den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Bsirske weiter: "Wir brauchen zusätzliche und viel intensivere Kontrollen. Es ist richtig, dass der Bundesfinanzminister die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll endlich stärken will." In Großbritannien gebe es die Möglichkeit, Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn telefonisch bei einer Hotline zu melden.

"Vor allem kleine Unternehmen machen davon Gebrauch, um sich gegen unlautere Geschäftspraktiken der Konkurrenz zu wehren. Ich finde das gut. Wir sollten eine Mindestlohn-Hotline auch in Deutschland einführen." Bsirske fordert eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns in zwei Schritten auf zwölf Euro pro Stunde. "Das kann die Wirtschaft dann gut verkraften", sagte Bsirske. "Zwölf Euro pro Stunde sind eine gute Höhe." Danach soll te der gesetzliche Mindestlohn wieder der Tariflohnentwicklung des Vorjahres folgen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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