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Lufthansa zeigt Interesse an Fluggesellschaften von Thomas Cook

Archivmeldung vom 08.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Konzernzentrale der Lufthansa in Köln
Konzernzentrale der Lufthansa in Köln

Foto: G. Friedrich
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Lufthansa, Europas größte Fluggesellschaft, hat Interesse an den Fluggesellschaften des britischen Reisekonzerns Thomas Cook. "Wir haben mit der Eurowings bewiesen, dass wir uns in diesem Segment gut entwickeln können, daher werden wir uns genau anschauen, welche Ansätze es hier geben könnte", sagte Harry Hohmeister, der im Lufthansa-Vorstand für die Premiumsegmente zuständig ist, dem "Handelsblatt".

Thomas Cook hatte am Donnerstag angekündigt, alle Optionen für seine Airline-Gruppe, zu der auch die deutsche Charterfluggesellschaft Condor gehört, prüfen zu wollen. Das Unternehmen sucht mehr finanzielle Flexibilität für Investitionen in das klassische Reisegeschäft. Hohmeister machte deutlich, dass er eine weitere Marktbereinigung erwartet. "Es gibt schlicht zu viele Airlines in Europa, die in dem harten Wettbewerb nicht bestehen können. Das zeigen die Insolvenzen der vergangenen Monate mehr als deutlich", sagte Hohmeister.

Zu Wochenbeginn hatte die Fluggesellschaft Germania Insolvenz angemeldet. "Diese Entwicklung ist noch nicht am Ende", prognostizierte der Luftfahrt-Manager. Er sieht derweil gute Chancen, dass Lufthansa bei der insolventen Alitalia doch noch zum Zuge kommen wird. "In Italien gibt es genug Anbieter im Bereich Low-Cost. Besser erscheint also eine Lösung im Premiumsegment, denn nur so kann sich Alitalia im Wettbewerb differenzieren", sagte Hohmeister dem "Handelsblatt". Lufthansa fordert eine harte Restrukturierung von Alitalia, was in Italien auf Widerstand stößt. Bislang habe er aus Italien noch nicht gehört, dass das, was Lufthansa biete, so problematisch sei, dass man es nicht annehmen könne, konterte Hohmeister die Kritik.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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