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Erzeugerpreise August 2018: +3,1 % gegenüber August 2017

Archivmeldung vom 05.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im August 2018 um 3,1 % höher als im August 2017. Im Juli 2018 hatte die Jahresveränderungsrate bei +2,9 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im August gegenüber dem Vormonat um 0,3 % und damit etwas stärker als im Juli 2018 (+0,2 %).

Im August 2018 wirkte sich die Preisentwicklung bei Energie am stärksten auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Energie war um 7,3 % teurer als ein Jahr zuvor. Eine höhere Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr hatte es letztmalig im Dezember 2011 gegeben (+7,4 %). Gegenüber Juli 2018 stiegen die Energiepreise überdurchschnittlich um 0,7 %. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 1,8 % höher als im August des Vorjahres. Gegenüber Juli 2018 stiegen sie geringfügig um 0,1 %.

Vorleistungsgüter waren im August 2018 um 2,9 % teurer als im August 2017. Gegenüber dem Vormonat Juli blieben diese Preise unverändert. Metalle kosteten 4,7 % mehr als im August 2017. Die Preise fielen gegenüber dem Vormonat um 0,3 %. Chemische Grundstoffe kosteten 5,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Billiger als im August 2017 waren unter anderem nichtmetallische Sekundärrohstoffe (-22,9 %).

Die Preise für Verbrauchsgüter waren im August 2018 um 0,1 % höher als im August 2017, im Vergleich zum Vormonat Juli stiegen sie ebenfalls um 0,1 %. Nahrungsmittel waren 0,7 % billiger als im August 2017, gegenüber dem Vormonat Juli gab es einen geringfügigen Preisanstieg (+0,1 %). Billiger als im August 2017 waren insbesondere Zucker (-25,8 %), Schweinefleisch (-8,7 %) und Kaffee (-1,6 %). Butter kostete 12,3 % weniger als ein Jahr zuvor. Dagegen waren Obst- und Gemüseerzeugnisse 3,5 % teurer als im Vorjahresmonat. Die Preise für Bier waren um 3,1 % höher, für Backwaren um 3,8 %.

Investitionsgüter waren im August 2018 um 1,4 % teurer als im August 2017 (+0,1 % gegenüber Juli 2018), Gebrauchsgüter kosteten 1,8 % mehr als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber Juli 2018).

Mit den Zahlen für August 2018 legt das Statistische Bundesamt die Ergebnisse der Neuberechnung des Erzeugerpreisindex auf der Indexbasis 2015 = 100 vor. Das dieser Neuberechnung zugrunde liegende Wägungsschema - die Anteile der Teilindizes für die Berechnung des Gesamtindex - basiert auf dem gewerblichen Inlandsabsatz im neuen Basisjahr 2015. Die neuen Indexwerte ersetzen die bisher veröffentlichten Werte von Januar 2015 bis Juli 2018.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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