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VW-Konzern verlangt von Marken mehr Kooperation

Archivmeldung vom 11.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Daniel Gast / pixelio.de
Bild: Daniel Gast / pixelio.de

Volkswagen-Beschäftigte müssen sich auf einen anhaltenden Spardruck im Unternehmen einstellen, von den Tochtermarken erwartet der Konzern eine stärkere Kooperation. "Wir sind nicht im Normalmodus", sagte VW-Finanzvorstand Frank Witter dem "Handelsblatt". Der Druck auf die Margen habe zugenommen, insbesondere durch die Einführung der neuen Elektrofahrzeuge.

Der Finanzvorstand sieht noch erheblichen Nachholbedarf bei der Zusammenarbeit unter den Tochtermarken. "Mögliche Synergien haben wir in der Vergangenheit nicht optimal genutzt", so Witter. "Der Konzern muss in den Fällen eingreifen, wo das noch nicht ausreichend passiert."

Die intensivere Zusammenarbeit der Marken sei ein wesentlicher Baustein, um die Rendite des Konzerns zu steigern. Mit dem heutigen Renditeniveau könne VW nicht zufrieden sein. Witter verteidigte den Sparkurs, der dazu führt, dass auch kleinere Dinge wie Kekse für Meetings und Farbkopien gestrichen werden.

"Symbolische Veränderungen haben auch ihren Wert", sagte der VW-Finanzchef. Tradierte Verhaltensmuster dürften durchaus infrage gestellt werden. Zum Sparkurs gehört auch, dass der Konzern die Variantenvielfalt bei Motoren und Getrieben herunterfährt.

"Wir dürfen nicht mehr Varianten haben als unsere Wettbewerber. Das gilt ganz besonders im Volumengeschäft", sagte Witter. Das reduziere die Komplexität und damit die Kosten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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