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DIHK will Studienabbrecher in die Lehre locken

Archivmeldung vom 08.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: SPÖ Landtagsklub / pixelio.de
Bild: SPÖ Landtagsklub / pixelio.de

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) will Studienabbrecher in die Lehre locken. Etwa jeder vierte Student bricht sein Studium ab, bei Ingenieuren ist es fast jeder zweite. Dieses Reservoir von jährlich mehr als 100.000 jungen gebildeten Menschen will der DIHK, die Interessenvertretung der gewerblichen Wirtschaft, mit einer bundesweiten Kampagne künftig gezielt ausschöpfen.

"Die wenigsten wissen: Wer einige Semester studiert hat, kann eine betriebliche Ausbildung in verkürzter Zeit machen oder bei ausreichender Praxiserfahrung sogar eine Weiterbildungsprüfung auf Meisterniveau ablegen", wirbt DIHK-Präsident Eric Schweitzer. "Weil die Unternehmen händeringend nach Auszubildenden und Fachkräften suchen, dürfen wir kein Potenzial verschenken", sagte er dem "Handelsblatt".

In Berlin und Stuttgart gibt es vielversprechende Pilotprojekte. Mit einer bundesweiten Aktion "Mit Praxis zum Erfolg" will der Verband möglichst viele Abbrecher für eine Ausbildung gewinnen. Um die Initiative breit aufzustellen, sollen sich die Kammern "mit anderen relevanten Akteuren wie etwa den Studienberatern an den Hochschulen vernetzen".

Die Kampagne war auch Thema bei Schweitzers Antrittsbesuch bei Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) am Donnerstag. Die Mathematikerin hatte ihre grundsätzliche Sympathie bekundet: "Jemand, der in Elektrotechnik an Mathe scheitert, kann sehr gut eine Berufsausbildung machen", sagte sie.

Der DIHK plant lokale Netzwerke und ein abgestimmtes Beratungsangebot von Hochschulen, Arbeitsagenturen und Kammern. Studien- und Berufsberater der Hochschulen können dann nicht nur an Arbeitsagenturen, sondern auch an die Kammern verweisen. Denkbar sei auch eine Information zu Alternativen in der beruflichen Bildung, wenn sich jemand exmatrikuliere.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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