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ZEW-Konjunkturerwartungen weiter deutlich im negativen Bereich

Archivmeldung vom 16.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Gerd Altmann/Hans Braxmeier / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Hans Braxmeier / pixelio.de

Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im August geringfügig verschlechtert. Der entsprechende Index sank gegenüber dem Vormonat um 1,5 Punkte auf nun -55,3 Zähler, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland ging ebenfalls leicht zurück - sie liegt aktuell bei -47,6 Punkten, 1,8 Punkte unter dem Wert des Vormonats. Lageeinschätzung und Erwartungen für die nächsten sechs Monate blieben damit ungefähr auf dem niedrigen Niveau des Vormonats. Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone gingen im August um 3,8 Punkte zurück.

Sie liegen damit aktuell bei -54,9 Punkten. Der Lageindikator stieg hingegen um 2,4 Punkte auf einen neuen Wert von -42,0 Punkten. Die Inflationserwartungen für das Eurogebiet stiegen in der aktuellen Erhebung um 2,1 Punkte. Sie liegen mit -23,5 Punkten jedoch nach wie vor deutlich im negativen Bereich und zeigen damit an, dass auf Sicht von sechs Monaten ein Rückgang der hohen Inflationsraten angenommen wird. "Die ZEW-Konjunkturerwartungen verschlechtern sich im August noch einmal leicht, nach einem sehr starken Rückgang im Vormonat", sagte ZEW-Forscher Michael Schröder. Die Finanzmarktexperten erwarteten somit für Deutschland eine weitere Verschlechterung der ohnehin schwachen Konjunktursituation. "Die nach wie vor hohe Zunahme der Konsumentenpreise und die erwarteten zusätzlichen Kosten für Heizung und Strom belasten derzeit vor allem die Aussichten für die konsumnahen Wirtschaftsbereiche." Die Einschätzungen für die Finanzbranche verbesserten sich aufgrund der erwarteten festeren Geldpolitik, so Schröder weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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