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Jugendarbeitslosigkeit: EU-Fördermittel werden kaum abgerufen

Archivmeldung vom 12.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Obwohl in den südlichen EU-Krisenländern fast jeder zweite junge Mensch arbeitslos ist, werden die Fördermittel der EU von den betroffenen Staaten offenbar kaum abgerufen. Staatssekretär Jörg Asmussen aus dem Bundesarbeitsministerium sagte dem RBB, von den sechs Milliarden Euro, die Brüssel vor über einem Jahr zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit bereitgestellt habe, sei bisher nur ein zweistelliger Millionenbetrag geflossen.

Laut dem österreichischen Arbeitsminister Rudolph Hundstorfer hakt die Auszahlung von Geldern für die Beschäftigungsinitiativen an zu hohen Antragshürden, fehlender politischer Willenskraft und der fehlenden Zahlungskräftigkeit der EU-Kommission. Die Kommission ist seit Jahren mit der Bezahlung von Rechnungen im Rückstand, berichtet der RBB. Das behindere die Auszahlung von Geldern für neue Programme.

Auch andere Ansätze zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit, wie etwa die Einführung eines dualen Ausbildungsmodells nach deutschem Vorbild in Italien, kommen dem Sender zufolge nicht voran. Obwohl die EU das Vorhaben mit Fördermitteln unterstütze, wurde es laut der deutsch-italienischen Außenhandelskammer bisher nur von deutschen Firmen mit Sitz in Italien in Anspruch genommen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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