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"BamS": KfW-Vorstände sollen künftig hohe Leistungszulagen erhalten

Archivmeldung vom 02.07.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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Die Vorstandsmitglieder der staatlichen KfW-Bank sollen künftig hohe Leistungszulagen erhalten. Laut Informationen der "Bild am Sonntag" könnten die Chefs der Förderbank, die mehrheitlich dem Bund gehört, dank Boni jeweils bis zu 81.000 Euro pro Jahr mehr verdienen. Das geht aus einer Entscheidungsvorlage für Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hervor, der Vorsitzender des KfW-Verwaltungsrats ist.

Bisher beziehen die KfW-Vorstände ein Festgehalt in Höhe von 500.000 Euro. Nach dem neuen Vergütungssystem erhalten sie zwar mit 460.000 Euro ein geringeres Grundgehalt, dafür jedoch zusätzlich hohe Zielprämien. Damit können die KfW-Vorstände eine jährliche Gesamtvergütung von bis zu 581.000 Euro erreichen.

Damit die Bankvorstände dem neuen Vergütungssystem zustimmen, sollen ihre Zielprämien selbst bei eher durchschnittlicher Leistung gezahlt werden. Schon "bei 67 Prozent Zielerreichung würde der Vorstand genauso viel verdienen wie vorher", heißt es in der Ministervorlage. Im KfW-Präsidialausschuss, der über das neue Gehaltsmodell zu entscheiden hat, wird der Plan allerdings skeptisch gesehen. Ein Mitglied des Gremiums sagte "Bild am Sonntag": "Gehaltssprünge für Vorstände von Banken mit Staatsbeteiligung passen nicht in die Zeit."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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