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BaFin genehmigt Deutscher Bank BHF-Verkauf

Archivmeldung vom 19.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Terramara / pixelio.de
Bild: Terramara / pixelio.de

Die Deutsche Bank darf nun offenbar doch ihre BHF-Banktochter an die in Belgien beheimatete Finanzgruppe RHJI verkaufen. Die Finanzaufsicht BaFin habe nach langem Zögern grünes Licht gegeben, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Die Entscheidung soll offiziell Ende Februar kommuniziert werden. Der Versuch, die BHF zu verkaufen, war in der Vergangenheit allerdings mehrfach in letzter Minute gescheitert, so dass auch diesmal ein Restrisiko für Komplikationen besteht.

Gleichwohl scheint die BaFin dieses Mal mit den eingereichten Unterlagen zufrieden zu sein. Die RHJI hatte Co-Investoren ins Boot geholt, um Finanzstärke zu demonstrieren. Darunter war ursprünglich auch der US-amerikanische Finanzkonzern Blackrock. Doch ausgerechnet der weltweit größte Vermögensverwalter konnte die Aufseher nicht davon überzeugen, dass er im Notfall bereit ist, der BHF Kapital zuzuschießen.

Daraufhin änderte RHJI-Vorstand Leonhard Fischer die Struktur des Deals. Als Unterstützer blieben der BMW-Aktionär Stefan Quandt, die chinesische Fosun Group und der Investor Timothy Collins übrig. Der Kaufpreis für die BHF Bank sollte statt knapp 400 Millionen Euro nun 354 Millionen Euro betragen. Davon sollte RHJI für einen Anteil von 91 Prozent 322 Millionen Euro in bar auf den Tisch legen. Für die verbleibenden 9 Prozent erhält die Deutsche Bank Aktien der RHJI.

Die BHF-Bank ist der Deutschen Bank 2009 mit dem Erwerb der angeschlagenen Privatbank Sal. Oppenheim zugefallen und ist ihr seitdem ein Klotz am Bein. Im Investmentbanking hat die Deutsche Bank keine Verwendung für die BHF. Sie lagerte die Tochter daher in der hauseigenen Abwicklungseinheit aus. Diese machte im vierten Quartal einen Verlust vor Steuern von 1,1 Milliarden Euro, von denen rund 200 Millionen Euro auf die BHF entfielen.

Link zum Artikel: http://www.wsj.de/article/SB10001424052702304914204579392622143149110.html

Quelle: Wall Street Journal Deutschland

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