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Nur zwei Drittel der ThyssenKrupp-Belegschaft steht hinter den Zielen des Managements

Archivmeldung vom 10.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Thyssen-Krupp
Thyssen-Krupp

76 Prozent der ThyssenKrupp-Mitarbeiter würden den Konzern als Arbeitgeber weiterempfehlen. Aber nur 66 Prozent der Mitarbeiter sagen: "Ich bin fest von den Geschäftszielen meines Unternehmens überzeugt." Das sind die wichtigsten Ergebnisse der ersten Mitarbeiterbefragung in der Geschichte des Dax-Konzerns, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegen.

"Wir haben nicht nur Applaus erwartet", kommentiert ThyssenKrupp-Personalchef Oliver Burkhard die Daten gegenüber dem Blatt. 75 Fragen ließ er im vergangenen September in 28 Sprachen an die Mitarbeiter von rund 500 ThyssenKrupp-Gesellschaften in 71 Ländern verschicken. Mit 75 Prozent war der Rücklauf überdurchschnittlich hoch. Burkhard: "Dass auch Defizite sichtbar wurden, ist nicht schlimm. Schlimm wäre nur, wenn die Führungskräfte darauf nicht reagieren."

Thyssen-Krupp zieht gemischte Bilanz nach erster Mitarbeiterbefragung

Nach der ersten Mitarbeiterbefragung für den gesamten Stahl- und Technologiekonzern Thyssen-Krupp zieht Personalvorstand Oliver Burkhard eine gemischte Bilanz. "Wir haben viele gute Ergebnisse verzeichnet, können uns aber auch an der einen oder anderen Stelle noch verbessern", sagte Burkhard im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Optimistisch stimmt Burkhard, dass sich 91 Prozent der Mitarbeiter nach eigener Darstellung "über das normale Maß hinaus" anstrengen wollen, um dem Unternehmen zum Erfolg zu verhelfen. "Und 76 Prozent der Mitarbeiter würden Thyssen-Krupp als Arbeitgeber weiterempfehlen. Das sind sehr gute Werte", berichtet der Personalchef.

Doch lediglich 61 Prozent der Beschäftigten sagen: "Ich vertraue den Entscheidungen des Vorstands beziehungsweise der Geschäftsführung meines Unternehmens." Burkhard sagte: "Mit diesem Ergebnis sind wir noch nicht zufrieden. Damit müssen wir uns auseinandersetzen, hier ist unser Anspruch höher." Hinzu kommt, dass gerade einmal 60 Prozent der Mitarbeiter zustimmen können, wenn es heißt: "Unser Leitbild gibt mir eine Orientierung bei meiner täglichen Arbeit." Kaum mehr Beschäftigte - nämlich 66 Prozent der Mitarbeiter - sagen: "Ich bin fest von den Geschäftszielen meines Unternehmens überzeugt."

Burkhards Schlussfolgerung lautet: "Unsere Mitarbeiter sind bereit für Veränderungen, möchten aber einiges noch besser erklärt bekommen." Und: "Auch unser Leitbild müssen wir als Führungskräfte noch besser umsetzen." Thyssen-Krupp hatte im September erstmals in der Firmengeschichte praktisch die gesamte Belegschaft befragt. Knapp 140.000 Mitarbeiter konnten sich äußern, 105.000 haben tatsächlich teilgenommen. So seien 7,9 Millionen Antworten entstanden.

Nicht befragt worden sind die Mitarbeiter von Firmen, die bei Thyssen-Krupp auf der Verkaufsliste stehen. Etwa 1,5 Millionen Euro hat sich Thyssen-Krupp die Befragung mithilfe der Beratungsfirma Towers Watson kosten lassen.

Quelle: Rheinische Post - Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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