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Frankfurt: Wohnungspreise steigen im Westend auf 5.654 Euro pro Quadratmeter

Archivmeldung vom 10.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Einbahnstraßen im Westend, hier die Kreuzung Lessingstraße/Kettenhofweg
Einbahnstraßen im Westend, hier die Kreuzung Lessingstraße/Kettenhofweg

Foto: Melkom
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Wohnungskauf in Frankfurt ist erneut spürbar teurer geworden. Durchschnittlich müssen Käufer im 1. Quartal 2013 für eine Eigentumswohnung 3.104 Euro pro Quadratmeter zahlen - 10 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Das zeigt der Marktbericht Frankfurt am Main von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale. Wer allerdings zwischen Bankenviertel und Messe im Westend wohnen möchte, muss mit 5.654 Euro pro Quadratmeter deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Spitzenpreise in Frankfurts teuerstem Stadtteil liegen bei bis zu 8.500 Euro.

Die stärksten Preisanstiege verzeichnen die an die Innenstadt angrenzenden Stadtteile in der Mainmetropole: Im von Gründerzeitbauten und Boulevards geprägten Nordend mit seiner lebendigen Gastroszene steigen die Wohnungspreise innerhalb eines Jahres um 29 Prozent auf 3.839 Euro pro Quadratmeter. Auch das Ostend gewinnt für Kapitalanleger zunehmend an Attraktivität. Der Wandel zum Dienstleistungsstandort und der Abschluss zahlreicher Neubau- und Sanierungsmaßnahmen machen sich bei den Wohnungspreisen bemerkbar: Sie liegen 25 Prozent über dem Vorjahr und somit bei durchschnittlich 3.745 Euro pro Quadratmeter. Mit einem Plus von 13 Prozent setzt sich der Aufwärtstrend auch in Sachsenhausen fort, hier kostet der Quadratmeter 3.431 Euro.

Quadratmeterpreise unter 2.000 Euro sind in Frankfurt eher die Seltenheit, lediglich am äußersten Stadtrand in Frankfurt West, in Griesheim oder Oberrad liegen die Preise nahe dem bundesdeutschen Durchschnitt von 1.905 Euro.

Mieten steigen moderat von hohem Niveau ausgehend

Die Frankfurter Mieten steigen 2013 mit 4 Prozent moderat - allerdings von einem relativ hohen Niveau ausgehend: Bei Neuvermietungen liegen die Quadratmeterpreise mit 12,80 Euro um 94 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 6,60 Euro. Gemessen an der Kaufkraft der Frankfurter, die nur 14 Prozent über dem deutschen Mittelwert liegt, ist dies eine besonders hohe finanzielle Belastung.

Die mit Abstand höchsten Preise zahlen Mieter mit 15,80 Euro im Westend, kaum günstiger ist das Nordend mit 15,10 Euro pro Quadratmeter. Für beide Stadtteile bedeutet das ein Plus von 7 Prozent. Auch die Altstadt (13,80 Euro pro Quadratmeter), sowie Sachsenhausen und das Ostend (je 12,90 Euro pro Quadratmeter) sind für Mieter teure Pflaster.

Unter 11 Euro werden die Frankfurter nur noch am äußersten Stadtrand, etwa in Bergen-Enkheim oder Hausen fündig, in den meisten Stadtteilen liegen die Preise deutlich darüber. Am günstigsten wohnen sie in Frankfurt West (9,50 Euro) und Nieder-Erlenbach (9,20 Euro).

Datenbasis für die Berechnung der Durchschnittspreise in Frankfurt am Main waren 3.700 auf immowelt.de inserierte Angebote. Verglichen wurde jeweils das 1. Quartal 2013 mit dem Vorjahreszeitraum. Die Mietpreise sind Nettokaltmieten bei Neuvermietung, die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise.

Quelle: Immowelt AG (ots)

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