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Großhandelspreise im April 2024: -1,8 % gegenüber April 2023

Freigeschaltet am 28.05.2024 um 08:11 durch Mary Smith
Statistisches Bundesamtes.
Statistisches Bundesamtes.

Von Martin Kraft, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33433977

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im April 2024 um 1,8 % niedriger als im April 2023. Dabei handelt es sich um das erste aktuelle Monatsergebnis nach der Umstellung der Großhandelsverkaufspreise auf das neue Basisjahr 2021. Im März 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat auf Basis 2021 bei -2,6 % gelegen (auf Basis 2015: -3,0 %), im Februar bei -2,7 % (auf Basis 2015: -3,0 %). Ursächlich für die Differenz der neuen Veränderungsraten gegenüber denen auf Basis 2015 sind die im neuen Wägungsschema veränderten Wägungsanteile sowie der veränderte Warenkorb. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im April 2024 gegenüber dem Vormonat März 2024 um 0,4 %.

Gesunkene Preise für chemische Erzeugnisse

Hauptursächlich für den Rückgang der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im April 2024 der Preisrückgang im Großhandel mit chemischen Erzeugnissen (-17,9 %). Gegenüber März 2024 fielen diese Preise um 1,5 %. Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren insbesondere die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-12,2 %), mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug (-7,2 %), mit Altmaterial und Reststoffen (-6,8 %) sowie mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-6,3 %).

Höher als im April 2023 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen (+9,3 %). Auch für Zucker, Süßwaren und Backwaren (+7,2 %) sowie für Tabakwaren (+5,0 %) musste im April 2024 auf Großhandelsebene mehr bezahlt werden als vor einem Jahr.

Umbasierung der Großhandelsverkaufspreise

Die Großhandelsverkaufspreisindizes wurden mit dem Berichtsmonat April 2024 auf das neue Basisjahr 2021 umgestellt. Gewichtung und Warenkorb, die der Berechnung der Indizes zugrunde liegen, wurden auf das neue Basisjahr 2021 aktualisiert. Die Umstellung auf ein neues Basisjahr erfolgt turnusmäßig in der Regel alle fünf Jahre.

Mit der Umstellung auf das neue Basisjahr wurden alle Indizes ab Januar 2021 unter Berücksichtigung des neuen Wägungsschemas neu berechnet und die Preisindizes auf der alten Basis 2015 revidiert. Weitere Informationen zur Umbasierung sind auf der Themenseite "Preisstatistik im Überblick" unter "Revisionen in der Preisstatistik" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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