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Capital-Innovationspreis für Versicherungen vergeben

Archivmeldung vom 12.11.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.11.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Der von der Unternehmensberatung Mercer Oliver Wyman und dem Kölner Wirtschaftsmagazin „Capital“ vergebene "Innovationspreises für Versicherungen" geht in diesem Jahr an den Volkswohl Bund, an die LV 1871 und an die AXA Versicherung.

Die siebenköpfige Jury hatte 32 neue Produkte intensiv begutachtet und daraus die aus ihrer Sicht innovativsten drei Versicherungsprodukte ausgewählt. Neben Erfindungsreichtum müssen sich die Policen der Versicherer beim "Capital-Innovationspreis" weiteren Bewertungskriterien stellen. So müssen die Produkte verständlich sein, verbraucherfreundliche Bedingungen haben, über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen und sich an breite Kundenkreise wenden.

Den ersten Platz beim "Capital-Innovationspreis 2005" belegte der Volkswohl Bund mit seiner "Risiko-Rente". Statt der üblichen Einmalzahlung bietet diese Police einen Hinterbliebenenschutz, der im Todesfall monatlich ausgezahlt wird und so die Versorgungslücke zur meist mageren gesetzlichen Witwen- oder Witwer-Rente zumindest in Teilen schließt. "Risikolebensversicherungen mit hoher Einmalleistung sehen auf den ersten Blick verlockend aus, sind aber häufig nicht ausreichend", beschreibt „Capital“ den Nutzen der Innovation.

Den zweiten Rang erreichte die fondsgebundene Rentenpolice "Performer Primus 50plus" der LV 1871, die Senioren für Kinder mit individuell wählbaren Zugriffssperren abschließen können. "Anleger jenseits der 50 verhindern mit dieser Police, dass die jungen Beschenkten das Kapital zum Konsum verbrauchen", so Vorstandschef Karl Panzer.

Auf dem dritten Platz landete die Autoversicherungs-Variante "Punkte-Tarif" der AXA, mit der umsichtiges Fahren junger Autofahrer ohne Punktekonto in Flensburg durch Preisnachlässe belohnt wird. Der von 20- bis 24-jährigen Autofahrern jährlich nachzuweisende Punktestand in der Verkehrssünderkartei hat in Kanada bereits zu einer rücksichtsvolleren Fahrweise geführt: Die Zahl tödlicher Unfälle in dieser Altersgruppe halbierte sich seit der Einführung. AXA-Vorstand Wulf Böttger will dieses Rabattsystem ausweiten: "Um die Mitte kommenden Jahres könnte der Punktetarif auch andere Kundengruppen belohnen."

Quelle: Pressemitteilung Banktip.de

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