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DIW-Experten fordern mehr Flexibilität für arbeitende Rentner

Archivmeldung vom 24.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Rente: Für die meisten soviel das sie gerade nicht verhungern.
Rente: Für die meisten soviel das sie gerade nicht verhungern.

Bild: ESISC / Prnewswire

Arbeitnehmer im Rentenalter sollen befristete Arbeitsverträge ohne Einschränkungen schließen dürfen. Das fordern Gert G. Wagner, Fellow am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Vorsitzender des Sozialbeirats der Bundesregierung, sowie der Personalchef des DIW, Cornelius Richter, in einem gemeinsamen Beitrag für den Tagesspiegel.

"Bei der Neueinstellung von Arbeitnehmern, die einen unbefristeten Rentenanspruch haben, sollte es keine Obergrenze bei Dauer und Zahl möglicher Befristungen geben", schreiben die DIW-Experten. Der Gesetzgeber solle eine entsprechende Regelung schaffen, die für Arbeitnehmer und Arbeitgeber Verlässlichkeit schaffe. Angesichts der Alterung der Erwerbsbevölkerung sehen Wagner und Richter nicht die Gefahr, dass die älteren Arbeitnehmer jüngere verdrängen könnten. Ältere Menschen könnten so ihre Rentenansprüche erhöhen, Arbeitgeber könnten erfahrene Arbeitskräfte gewinnen, werben die Autoren für ihren Vorstoß.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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