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Müller: Spreche schon jetzt mit VW-Aufsichtsrat über meine Nachfolge

Archivmeldung vom 18.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo von Volkswagen
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Der Autobauer Volkswagen stellt die Weichen für die Zeit nach dem Rückzug von Vorstandschef Matthias Müller: "Ich spreche schon jetzt mit dem Aufsichtsrat darüber, wer mein Nachfolger werden könnte", sagte Müller dem "Handelsblatt". Solch ein Nachfolgeprozess müsse rechtzeitig eingeleitet werden. Müller hat noch einen Vertrag bis Mitte 2020.

Der amtierende Vorstandsvorsitzende nannte keine potenziellen Kandidaten, allerdings grenzte er den Kreis für die Suche ein: "Es wäre schon wichtig und ein Signal für das Unternehmen, wenn mein Nachfolger aus den eigenen Reihen kommt", sagte er. Mit dem Wandel der Branche und der Führungskultur verändert sich auch das Lastenheft, das der künftige VW-Chef erfüllen muss. Sein Nachfolger müsse andere Schwerpunkte setzen als er.

"Künftig braucht man Leute, die einen internationalen Werdegang haben und denen Portfolio-Management viel vertrauter ist", sagte Müller. Ein künftiger Vorstandschef müsse sich noch stärker vom operativen Geschäft entfernen und die strategischen Grundentscheidungen treffen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur