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Unbefristeter Kita-Streik ab Freitag

Archivmeldung vom 06.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frank Bsirske, 2010
Frank Bsirske, 2010

Foto: Tobias M. Eckrich
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben sich in einer Urabstimmung für einen unbefristeten Streik im Sozial- und Erziehungsdienst ausgesprochen. 93,44 Prozent der Verdi-Mitglieder stimmten für den Streik, wie die Gewerkschaft am Mittwoch mitteilte. "Der Streik wird am Freitag mit einem spürbaren und starken bundesweiten Signal beginnen. Danach wird er in vielen Einrichtungen zunächst dauerhaft fortgeführt – notfalls auch über Pfingsten", kündigte Verdi-Chef Frank Bsirske an.

"Wir werden Zug um Zug weitere Einrichtungen in den Streik einbeziehen." Eltern müssten sich bereits ab Freitag auf erste Kita-Schließungen einstellen, "die dann unbefristet andauern werden. Die Betroffenen sind über den konkreten Streikbeginn heute Morgen bereits informiert worden", so Bsirske weiter.

Der Verdi-Chef attackierte zudem die kommunalen Arbeitgeber: Diese leugneten "jeden generellen Handlungsbedarf zur Aufwertung dieser gesellschaftlich wichtigen und außerordentlich verantwortungsvollen Tätigkeiten. In fünf Verhandlungsrunden haben sie kein Angebot vorgelegt." Zum Streik aufgerufen sind unter anderem Erzieherinnen und Erzieher in Kitas, Horten und an offenen Ganztagsschulen, Sozialarbeiter und Sozialpädagoginnen in Jugendzentren, in der Schulsozialarbeit und im allgemeinen Sozialdienst, Erzieher und Heilpädagoginnen in Heimen für Kinder und Jugendliche sowie Beschäftigte in Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie der Beamtenbund fordern eine bessere Eingruppierung für die 240.000 Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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