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Bericht: 1&1 schließt Allianz mit Stadtnetzbetreibern für 5G

Archivmeldung vom 07.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
United Internet
United Internet

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Um den Aufbau eines eigenen 5G-Netzes voranzutreiben, hat der Konzern United Internet laut eines Zeitungsberichts eine Partnerschaft mit dem Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko), in dem viele Stadtnetzbetreiber zusammengeschlossen sind, vereinbart.

Die United-Internet-Tochtergesellschaft 1&1 Versatel soll demnach künftig zusammen mit den Stadtnetzbetreibern 5G-Mobilfunkstandorte mit Glasfaser anschließen, schreibt das "Handelsblatt" (Montagausgabe).

Die Partnerschaft soll am Montag offiziell bekanntgegeben werden. Der Schritt hat Signalwirkung. Der Ausbau des künftigen Mobilfunkstandards 5G hängt eng mit dem Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland zusammen. Eine Antenne kann meist nur verlässlich für 5G genutzt werden, wenn sie mit Glasfaser angeschlossen wurde. Der Ausbau ist jedoch teuer und viele Baufirmen sind überlastet. Es kann mitunter Monate bis Jahre dauern, bis eine Baufirma ein Glasfaserprojekt umsetzen kann. Diesen Engpass versucht United Internet nun offenbar zu umgehen.

Die Tochtergesellschaft Versatel betreibt zwar selbst ein rund 50.000 Kilometer langes Glasfasernetz und ist in 250 deutschen Städten aktiv, davon in 19 der 25 größten Städte Deutschlands, für den Ausbau des 5G-Mobilfunks ist das jedoch zu wenig. Zum Vergleich: Das Glasfasernetz der Deutschen Telekom umfasst mehr als 500.000 Kilometer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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