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Chef der Monopolkommission empfiehlt Exportkartelle gegen China

Archivmeldung vom 26.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Die Notenbanken sollen unabhängig sein. Von jeder demokratischen Mitbestimmung? Warum sollen einige das Monopol über die Geldherstellung und in Verkehrbringung besitzen? (Symbolbild)
Die Notenbanken sollen unabhängig sein. Von jeder demokratischen Mitbestimmung? Warum sollen einige das Monopol über die Geldherstellung und in Verkehrbringung besitzen? (Symbolbild)

Bild: N.Schmitz / pixelio.de

Achim Wambach, der Chef der Monopolkommission, empfiehlt Exportkartelle als Mittel gegen unfaire Wirtschaftspraktiken Chinas. Wenn chinesische Unternehmen zunehmend fusionierten, um Wettbewerb auszuschalten, sollten deutsche Unternehmen darauf reagieren können, schreibt Wambach in einem Gastbeitrag für die Düsseldorfer "Rheinische Post".

Wambach  weiter: "Ein Instrument dafür gab es schon einmal. Bis Ende der 90er Jahre waren Exportkartelle erlaubt. Falls China sich für eine nicht-wettbewerbliche Marktform entscheidet, gibt es gute Gründe, dieses Instrument zu reaktivieren."

Weiter regte Wambach an: "Grenzausgleichsabgaben könnten dafür Sorge tragen, einen etwaigen Wettbewerbsvorteil chinesischer Unternehmen durch laxere Umweltstandards zu kompensieren. Europa ist nicht machtlos, um im Wettbewerb mit einem Staatskapitalismus zu bestehen."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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