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IG-Metall-Vize gegen Änderung des Arbeitszeitgesetzes

Archivmeldung vom 18.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Christiane Benner Bild: IG Metall
Christiane Benner Bild: IG Metall

Die zweite Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, hat Kritik am Arbeitgeberlager geübt. Der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" sagte Benner, IG-Metall- Befragungen und das Feedback der Beschäftigten zeigten, dass sich die Beschäftigten stark belastet fühlten. Zwar seien die Beschäftigten extrem flexibel. "Aber sie wollen ein Wörtchen mitreden und nicht alles vom Arbeitgeber diktiert bekommen." Bei allen Flexibilisierungs-Instrumenten, die es schon heute gebe, schlage das Pendel sehr stark zugunsten der Arbeitgeber aus. "Ich habe das Gefühl, sie versuchen jetzt mal eben unter dem Deckmäntelchen der Digitalisierung alle lange gehegten Deregulierungs-Wünsche durchzuboxen. Das wird es mit uns nicht geben!"

Änderungen am Arbeitszeitgesetz erteilte sie eine Absage: "Das Arbeitszeitgesetz ist Gesundheitsschutz für die Beschäftigten. Es ist wichtig und sollte nicht angerührt werden. Ganz im Gegenteil: Es muss besser eingehalten werden." Die Forderungen aus dem Arbeitgeberlager nannte Benner überzogen. "Ihre Umsetzung wäre ein fatales Signal an die Belegschaft. So kann man nicht eine neue, digitale Arbeitswelt gestalten."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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