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Einzelhandelsumsatz im Dezember 2017 preisbereinigt um 1,9 % niedriger als im Dezember 2016

Archivmeldung vom 31.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Statistisches Bundesamt

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Dezember 2017 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 1,9 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,2 % weniger um als im Vorjahresmonat. Die Geschäfte hatten im Dezember 2017 an 24 Verkaufstagen offen, während der Dezember 2016 zwei Verkaufstage mehr hatte.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Dezember 2017 preisbereinigt 1,0 % weniger und nominal 1,5 % mehr um als im Dezember 2016. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten preisbereinigt um 0,7 % niedriger und nominal um 1,9 % höher als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde preisbereinigt 4,6 % und nominal 2,8 % weniger umgesetzt als im Dezember 2016.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im Dezember 2017 preisbereinigt 2,5 % und nominal 1,5 % unter den Werten des Vorjahresmonats.

Im gesamten Jahr 2017 setzte der deutsche Einzelhandel preisbereinigt 2,3 % und nominal 4,2 % mehr um als im Jahr 2016. Damit konnten die deutschen Einzelhändler das achte Jahr in Folge preisbereinigte und nominale Umsatzsteigerungen gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielen.

Kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) lag der Umsatz im Dezember 2017 im Vergleich zum November 2017 preisbereinigt um 1,9 % und nominal um 1,5 % niedriger.

Methodische Hinweise:

Die vorläufigen realen Veränderungsraten mussten in der Vergangenheit, insbesondere für den Monat Dezember, aufgrund von Korrekturen der Unternehmensmeldungen teils deutlich revidiert werden. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre betrug die durchschnittliche Revision 1,9 Prozentpunkte.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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