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US-Bauernverband signalisiert Zustimmung zu Bayer-Monsanto-Deal

Archivmeldung vom 10.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Der größte US-Bauernverband kann mit der Übernahme von Monsanto durch Bayer leben. Im Interview mit dem "Handelsblatt" strich Bob Young, Chefökonom und stellvertretender Geschäftsführer von der American Farm Bureau Federation die Vorteile heraus: "Mehr Produkte durch engere Zusammenarbeit von Pflanzenschutz und Saatgutentwicklung."

Auch erhofft sich der 63-Jährige, neue Produkte schneller in die Hände der Landwirte zu bekommen: "Ein Unternehmen mit umfassenden Ressourcen könnte die Markteinführung beschleunigen", sagte Young. Allerdings müsste Bayer mehr darüber informieren, was es mit Monsanto vorhabe.

Wichtig sei es vor allem, verlangte Young, die Forschungsmittel für Landwirtschaft nicht zu kürzen. Bislang verwendet Monsanto jährlich mit 1,5 Milliarden Dollar rund zehn Prozent seines Umsatzes für Forschung und Entwicklung. Den hohen Wert soll Bayer zusichern. "Das würde uns sehr beruhigen", sagte Young.

Mit den Äußerungen zeigt sich der Bauernverband deutlich weniger kritisch gegen die Übernahme als die National Farmers Union. Deren Präsident Roger Johnson befürchtet steigende Preise und meldete Widerstand an. Mit knapp sechs Millionen Mitgliedern ist das Farmers Bureau allerdings deutlich größer als der Konkurrenzverband, der auf rund 200.000 Mitglieder kommt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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