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Omega hofft auf Wachstumsschub durch Olympia in Paris

Freigeschaltet am 24.06.2024 um 06:35 durch Sanjo Babić
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Der Schweizer Uhrenhersteller Omega knüpft hohe Erwartungen an die bevorstehenden Olympischen Spiele in Paris. Das Sponsoring des Sportevents sei für das Unternehmen "die größte Investition, die wir uns leisten", sagte Omega-Chef Raynald Aeschlimann dem Wirtschaftsmagazin Capital.

"Wir begleiten, stoppen und werten sämtliche Disziplinen, und die Welt schaut zu. Da winken neue Zielgruppen und Marktanteile", so Aeschlimann, der das Unternehmen seit 2016 als Präsident und CEO führt. Wenn am 26. Juli in Paris die Olympischen Sommerspiele starten, ist die Uhrenmarke Omega bei allen Wettkämpfen als offizieller Zeitmesser dabei - zum 31. Mal in der Geschichte des Sportgroßereignisses. Mit dem sogenannten "Omegascope" sorgte die Marke 1964 in Innsbruck dafür, dass bei Fernsehübertragungen der Olympischen Spiele ein Banner mit Live-Zeiten eingeblendet werden konnte. 

"In Paris werden wir rund 1,5 Millionen Ergebnisdaten erheben, in 32 Sportarten mit insgesamt 47 Disziplinen. Das sind quasi 32 Weltmeisterschaften in 16 Tagen", so Aeschlimann. Die rückläufigen Exportzahlen der Schweizer Uhrenindustrie sorgen den Manager laut eigener Aussage nicht sonderlich: "Omega gibt es seit 150 Jahren, wir haben also einiges an Stehvermögen bewiesen." Der Hersteller gehört zur internationalen Konzernholding Swatch Group, die 18 Uhrenmarken unter ihrem Dach vereint, darunter neben Omega auch Breguet, Glashütte Original oder Longines. Die Zusammenarbeit im Swatch-Konzern helfe auch in der Krise. 

"Dadurch dürfen wir in längeren Zyklen denken und halten Gegenwind besser stand", so Aeschlimann. Größtes Problem ist derzeit der Nachfragerückgang in China. "Wir dachten, dass sich das Geschäft nach den Covid-Jahren schneller normalisieren würde", räumt der Omega-Chef ein. Doch die Zahl der chinesischen Touristen in Europa bleibt weiterhin rückläufig, zudem lahmt die Binnennachfrage. China bleibe ein Schlüsselmarkt für Omega, sagte Aeschlimann. Dennoch gehe jetzt darum, die Wachstumsmärkte der Zukunft zu identifizieren und dortige Chancen zu nutzen - in Japan, Mexiko, den USA und Europa.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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