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Lufthansa-Tochter erhält Zuschlag für ausgemusterten Regierungsjet

Archivmeldung vom 01.03.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
A340 als „Theodor Heuss“
A340 als „Theodor Heuss“

Foto: Fotograf
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das wegen einer Häufung von Pannen ausgemusterte Regierungsflugzeug A340-300, das jahrelang als "Konrad Adenauer" geflogen ist, wird an die Lufthansa Technik verkauft. Wie der "Spiegel" berichtet, erhielt die Tochtergesellschaft der Lufthansa diese Woche den Zuschlag für den Kauf.

Zuvor hatte das Verwertungsunternehmen des Bundes VEBEG ein Bieterverfahren durchgeführt. Ein Sprecher bestätigte dem "Spiegel", dass Lufthansa Technik den Jet erwerben wird. Das Unternehmen will den Jet ausschlachten und Einzelteile verkaufen. Besonders die Triebwerke gelten trotz der gut 20 Jahre, die das Flugzeug in Betrieb war, noch als hochwertig. Aber auch viele andere Teile könne man noch verkaufen, hieß es bei Lufthansa Technik. 

Vermutlich soll der Jet nach dem Kauf direkt nach Spanien gebracht werden, wo die Lufthansa-Tochter einen Ableger hat. Der Jet, mit dem Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Nachfolger Olaf Scholz zahlreiche Dienstreisen unternommen haben, war im Herbst 2023 nach mehreren Pannen bei Regierungsreisen ausgemustert worden. Kurz bevor die Lufthansa Technik den Zuschlag für den Kauf erhielt, hatte sich der Berliner Immobilienunternehmer Alexander Skora dem Bericht zufolge bei der VEBEG gemeldet und ein verspätetes Gebot für den Pannenjet abgegeben. Er hatte geplant, das Flugzeug als eine Art Museum in Berlin auszustellen. Da Skora sein Gebot jedoch weit nach der gesetzten Frist einreichte, wurde er nicht berücksichtigt, heißt es.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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