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Einfuhren von Textilien, Bekleidungsartikeln, Lederwaren und Schuhen 2011 um 13 % gestiegen

Archivmeldung vom 02.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Im Jahr 2011 wurden Textilien, Bekleidungsartikel und Lederwaren im Wert von 47,2 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, erhöhte sich der Einfuhrwert gegenüber dem Vorjahr um rund 13 %: Im Jahr 2010 lag die Gesamtsumme dieser Importe noch bei 41,7 Milliarden Euro.

Hauptlieferanten waren im Jahr 2011, wie schon 2010, China, Türkei, Italien, Bangladesch und Indien. Aus China wurden mit großem Abstand die meisten der genannten Waren importiert. Von dort erwarb Deutschland 2011 hauptsächlich Oberbekleidung und Schuhe im Wert von 13,8 Milliarden Euro (2010: 12,8 Milliarden Euro).

Die Türkei, wichtigster europäischer Lieferant in diesem Sektor, exportierte im Jahr 2011 Textilien und Lederwaren im Wert 4,1 Milliarden Euro (2010: 3,9 Milliarden Euro) nach Deutschland. Darunter waren hauptsächlich Unterwäsche, T-Shirts sowie Hemden und Blusen. Innerhalb der Europäischen Union (EU) wurden Deutschlands Einwohner hauptsächlich von italienischen Herstellern ausgestattet: Von dort kamen Waren im Wert von 3,3 Milliarden Euro (2010: 3,9 Milliarden Euro). Den größten Anteil machten dabei Schuhe und Oberbekleidung aus.

Aus Bangladesch wurden Waren im Wert von 3,0 Milliarden Euro (2010: 2,4 Milliarden Euro) und aus Indien im Wert von 2,4 Milliarden Euro (2010: 2,0 Milliarden Euro) importiert. Aus beiden Ländern kamen zumeist Unterwäsche, T-Shirts, Herrenhemden und Damenblusen.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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