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Trägerin des Alternativen Nobelpreises warnt vor Zusammengehen von Bayer und Monsanto

Archivmeldung vom 29.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Vandana Shiva (2012) Bild: wikipedia.org
Dr. Vandana Shiva (2012) Bild: wikipedia.org

Die Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Vandana Shiva, warnt vor einem Zusammengehen des deutschen Chemiekonzerns Bayer mit dem US-Agrarriesen Monsanto. Auch im Agrobusiness gehe es nicht nur um Güter, sondern ebenso um Patente, sagte sie der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Donnerstagausgabe).

"Wenn es zur Elefantenhochzeit kommt, werden sehr schnell sehr viele Patente unter Kontrolle gebracht. Die Firmen kämpfen aber gar nicht gegeneinander, sie sind ein Block. Sie kämpfen gegen die Bauern und sind eine Gefahr für die Demokratie", so Shiva.

Am Mittwoch protestierten Umweltorganisationen vor dem Europäischen Patentamt in München gegen Patente auf Lebensmittel, wie sie etwa Monsanto immer wieder durchzusetzen versucht.

Die eigentlichen Interessenten an der Macht seien aber gar nicht die Großkonzerne selbst, sondern deren Finanziers, sagte Shiva: "Um die Macht von Bayer und Monsanto in Frage zu stellen, brauchen wir also mehr Transparenz über die Eigentümer, die hinter den Firmen stehen. Damit wir sie ans Licht der Öffentlichkeit zerren können."

Quelle: neues deutschland (ots)

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