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US-Börsen lassen kräftig nach - Zinsängste nehmen zu

Archivmeldung vom 11.04.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Dow Jones Industrial Average (Dow Jones)
Dow Jones Industrial Average (Dow Jones)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die US-Börsen haben am Mittwoch kräftig nach. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 38.462 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.161 Punkten 1,0 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 16.170 Punkten 0,8 Prozent schwächer. Nachdem der US-Verbraucherpreisindex neu veröffentlichten Daten zufolge im März weiter gestiegen ist, zeigten sich Anleger skeptisch hinsichtlich der Leitzinsentwicklung in diesem Jahr. Von Marktteilnehmern wird nur noch mit zwei Zinssenkungen gerechnet und selbst darüber gibt es in der US-Zentralbank mittlerweile Zweifel. Wie das ebenfalls am Mittwoch veröffentlichte Protokoll der Zinssitzung vom März zeigt, gehen nur noch "fast" alle Sitzungsteilnehmer von Zinssenkungen im Laufe des Jahres aus. 

Unterdessen tendierte europäische Gemeinschaftswährung am Mittwochabend deutlich schwächer. Ein Euro kostete 1,0744 US-Dollar (-1,06 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9307 Euro zu haben. 

Der Goldpreis zeigte sich kaum verändert, am Abend wurden für eine Feinunze 2.331,26 US-Dollar gezahlt (-0,92 Prozent). Das entspricht einem Preis von 69,72 Euro pro Gramm. 

Der Ölpreis stieg hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 90,55 US-Dollar, das waren 1,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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