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Deutsche Firmen prüfen Geschäftsbeziehungen mit Huawei

Archivmeldung vom 24.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Lupe: Yacy als zensurfreie Suchlösung. Bild: FlickrCC/Robbie1
Lupe: Yacy als zensurfreie Suchlösung. Bild: FlickrCC/Robbie1

Im Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China gerät die deutsche Wirtschaft immer stärker in die Schusslinie.

Nachdem Anfang der Woche der Münchener Halbleiterhersteller Infineon bestätigt hatte, Lieferungen aus Amerika an den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei zu stoppen, untersuchten weitere deutsche Industriekonzerne ihre Geschäftsbeziehungen mit dem Technologieunternehmen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf eigene Informationen. Die US-Regierung hatte Huawei in der vergangenen Woche auf eine schwarze Liste mit Unternehmen, Institutionen und Personen unter anderem aus China und Russland gesetzt, an die keine in den USA produzierten Waren oder Dienstleistungen ohne Genehmigung geliefert werden dürfen, da diese die nationale Sicherheit bedrohten.

In der Folge prüften auch der Münchner Industriekonzern Siemens, der schwäbische Automobilzulieferer Bosch und der Walldorfer Softwarehersteller SAP ihre Geschäftsbeziehungen zu Huawei, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". So teilte etwa Bosch der Zeitung mit, man beobachte "die aktuellen Entwicklungen" und "prüfe derzeit mögliche Auswirkungen auf unser Geschäft", da sich Bosch "weltweit streng an rechtliche Vorgaben und Verpflichtungen" halte. In den Vereinigten Staaten haben laut Berichten bereits etliche Konzerne wie Google, Microsoft und die Chiphersteller Intel und Qualcomm signalisiert, sich dem Huawei-Bann fügen zu wollen und ihre Lieferungen an das U nternehmen aus Shenzhen einzustellen. "Die Entflechtung der chinesischen und westlichen Wirtschaft läuft längst", sagte Jörg Wuttke, früherer Präsident der Europäischen Handelskammer in China, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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