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Zeitung: Zwei-Milliarden-Defizit im Gesundheitsfonds

Archivmeldung vom 04.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann/Hans Braxmeier / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Hans Braxmeier / pixelio.de

Der Gesundheitsfonds hat einem Medienbericht zufolge im ersten Halbjahr 2013 ein Minus von 1,98 Milliarden Euro gemacht. Es habe sich gegenüber dem Halbjahresdefizit des Vorjahres von 488 Millionen Euro vervierfacht, meldet das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Kassenkreise.

Die negative Entwicklung der Finanzen des Gesundheitsfonds steht im krassen Gegensatz zu den Erfolgsmeldungen der Krankenkassen. Diese hatten zuletzt einen Überschuss von 1,2 Milliarden Euro im ersten Halbjahr gemeldet. Grund für die negative Finanzentwicklung des Fonds sei allein die massive Kürzung des Steuerzuschusses in diesem Jahr um 2,5 Milliarden Euro auf 11,5 Milliarden Euro, hieß es dazu ergänzend in Kassenkreisen. Ohne die Kürzung hätte sich die Finanzlage des Fonds deutlich besser entwickelt.

So stiegen die Beitragseinnahmen wegen der günstigen Beschäftigungslage und steigenden Löhnen stärker als im Vorjahr. Die Beitragseinnahmen summierten sich bis Ende Juni auf 88,33 Milliarden Euro nach 85,3 Milliarden Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Es ist daher damit zu rechnen, dass der Fonds das Gesamtjahr trotz der Zuschusskürzung mit einer schwarzen Null abschließen wird.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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