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Gesamtmetall-Präsident signalisiert Gesprächsbereitschaft

Archivmeldung vom 01.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dr. Rainer Dulger Bild: Arbeitgeberverband Südwestmetall
Dr. Rainer Dulger Bild: Arbeitgeberverband Südwestmetall

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Rainer Dulger, Bereitschaft signalisiert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Wir wollen nicht, dass die Betriebe lange stillstehen und die Straßen voller roter Fahnen sind. Ich hoffe deshalb, dass wir so schnell wie möglich noch mal in gute Gespräche finden", sagte Dulger dem "Handelsblatt".

Die Eskalation durch Tagesstreiks der IG Metall schade nicht nur der Volkswirtschaft, sondern auch dem Image der Industrie im Ausland. Dulger verteidigte das letzte Arbeitgeberangebot von 6,8 Prozent für 27 Monate. "6,8 Prozent Gesamtvolumen ist sehr viel." Den von der Gewerkschaft geforderten Zuschuss für Eltern oder Schichtarbeiter, die ihre Arbeitszeit reduzieren wollten, nannte er realitätsfremd. "Man muss auch mal nach links und rechts schauen, wo man in der Republik eigentlich steht." Metaller in Baden-Württemberg verdienten im Schnitt 64.000 Euro. Da könnten sie doch der Bäckereifachverkäuferin oder dem Krankenpfleger nicht erklären, dass sie sich kürzere Arbeitszeiten nicht leisten könnten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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