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Mieterbund-Präsident sieht bei Stärkung der Mieter-Rechte keine Probleme für Wohnungsneubau

Archivmeldung vom 06.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Franz-Georg Rips, hat Befürchtungen zurückgewiesen, dass die Pläne von Union und SPD zur Stärkung der Rechte von Mietern den Wohnungsneubau beeinträchtigen könnten. "Die Mieten für Neubauten bei Erstvermietung werden nicht durch die Kappungsregelungen erfasst. Hier sind die Mieten auch in Zukunft frei vereinbar", sagte Rips der "Saarbrücker Zeitung".

Insofern werde der Anreiz für Investoren nicht genommen. "Diese Ausnahme haben wir im Interesse des Neubaus akzeptiert", so Rips. Zugleich räumte er ein, dass die geplante Übernahme der Maklerkosten durch den Vermieter an der Wirklichkeit vorbeigehen könnte. Da seien auch "Umgehungstatbestände" möglich. "Missbrauch kann man nie ausschließen", sagte Rips. "Hier muss die Praxis zeigen, wie sich diese Regelung durchsetzt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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