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Gewerkschaften erfüllen Frauenquote in DAX-Aufsichtsräten nicht

Archivmeldung vom 09.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / pixelio.de

Die Gewerkschaften erfüllen die von ihnen selbst geforderte Frauenquote für Aufsichtsratsmandate bei mehr als jedem dritten DAX-Konzern nicht. Das meldet "Bild" (Mittwoch) unter Berufung auf Firmenangaben. Danach liegt der Frauenanteil bei den Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsräten in 13 der 30 DAX-Unternehmen unter den geforderten 30 Prozent.

So gibt es bei Fresenius und K+S gar keine weiblichen Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmerseite. Bei VW liegt der Anteil bei zehn Prozent, bei BASF, Beiersdorf, Eon, HeidelbergCement und Linde sind es 17 Prozent. Ebenfalls das Ziel von 30 Prozent wird bei Bayer, Conti, Daimler, RWE und SAP verfehlt. Hagen Lesch vom Institut der deutschen Wirtschaft sagte gegenüber "Bild", die Zahlen zeigten, dass "die Vor­aus­set­zun­gen für das Ge­setz weder aus­rei­chend ge­prüft noch ana­ly­siert" wurden. Wo es kaum Frau­en in der Be­leg­schaft gebe, stel­lten sich auch we­ni­ger zur Wahl.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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