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Importpreise im Mai 2016: - 5,5 % gegenüber Mai 2015

Archivmeldung vom 28.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Die Einfuhrpreise waren im Mai 2016 um 5,5 % niedriger als im Mai 2015. Im April 2016 hatte die Jahresveränderungsrate - 6,6 % betragen, im März 2016 hatte sie bei - 5,9 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Importpreise im Mai 2016 gegenüber April 2016 um 0,9 %.

Den größten Einfluss auf die Gesamtpreisveränderung zum Vorjahr hatte wie auch schon in den Vormonaten die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie. Diese waren im Mai 2016 um 26,5 % niedriger als im Mai 2015. Im Vorjahresvergleich sanken insbesondere die Importpreise für Mineralölerzeugnisse (- 29,8 %) und Rohöl (- 28,6 %). Aber auch Steinkohle (- 22,0 %) und Erdgas (- 21,9 %) waren gegenüber dem Vorjahr erheblich günstiger.

Im Vergleich zu April 2016 verteuerten sich die Energieimporte um 7,0 %. Die Preise für Rohöl stiegen um 14,2 %, die für Mineralölerzeugnisse um 7,5 %. Erdgas wurde dagegen um 1,2 % billiger, elektrischer Strom um 1,0 %.

Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im Mai 2016 um 2,7 % niedriger als im Mai 2015, gegenüber April 2016 stieg er um 0,2 %. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex im Mai 2016 um 3,5 % unter dem Stand des Vorjahres und um 0,2 % über dem Niveau des Vormonats.

Starke Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es im Mai 2016 unter anderem auch bei importiertem Nickel in Rohform (- 32,3 %), Rohaluminium (- 25,5 %), Rohkupfer (- 24,4 %), Erzen (- 11,9 %), Rohkaffee sowie Milch und Milcherzeugnissen (jeweils - 10,1 %). Die Preise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen fielen im Vorjahresvergleich um 9,0 %, stiegen jedoch gegenüber dem Vormonat um 2,9 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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