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Arbeitsmarkt: Arbeitgeber gegen höhere Einstufung von Erzieherinnen

Archivmeldung vom 09.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Kurz vor den am Donnerstag weitergehenden Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst haben die Arbeitgeber eine pauschale Erhöhung der Erzieherinnen abgelehnt. "Die Erzieherinnen stehen gut da, weil wir 2009 schon deutliche Verbesserungen bei der Eingruppierung vorgenommen haben", sagte der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA), Manfred Hoffmann, der "Rheinischen Post".

Verdi verwechsele die Eingruppierungsverhandlungen mit einer Lohnrunde, kritisierte der Arbeitgebervertreter. Nach Angaben von Hoffmann würde eine Eins-zu-eins-Umsetzung der Gewerkschaftsforderung nur für die Erzieherinnen eine halbe Milliarde Euro kosten.

Die laufenden Warnstreiks der Gewerkschaften nannte der VKA-Hauptgeschäftsführer bedauerlich: "Wir werden alles Vertretbare dafür tun, um das zu vermeiden. Wenn die Gewerkschaften es aber darauf anlegen, werden wir einen langwierigen Tarifkonflikt nicht verhindern können", so Hoffmann.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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