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IG BAU-Chef Klaus Wiesehügel spricht sich für Verbot von Leiharbeit aus

Archivmeldung vom 20.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Für ein Verbot der Leiharbeit hat sich Klaus Wiesehügel, Bundesvorsitzender der IG BAU, ausgesprochen. In einem Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeittung "Neues Deutschland" (Freitagsausgabe) sagte er, dieses Instrument könne man "nicht so entschärfen, dass es nicht mehr schädlich ist".

Auf dem DGB-Bundeskongress hatte DGB-Chef Michael Sommer sich gegenüber der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen für eine baldige Umsetzung der EU-Richtlinie zur Leiharbeit ausgesprochen. Gewerkschaften und Bundesregierung verhandeln derzeit über die Modalitäten einer solchen Umsetzung. Leiharbeit sei geeignet, "das Streikrecht zu zerstören", sagte Wiesehügel im ND-Gespräch. Dieses aber sei ein Grundrecht. "Für die Politiker muss es eine Selbstverständlichkeit, dass sie jetzt handeln." Die Umsetzung der EU-Richtlinie in Deutschland ziehe sich ewig hin, so Wiesehügel. Zudem forderte er ein ausdrückliches Verbot des Einsatzes von Leiharbeitern als Streikbrecher.

Quelle: Neues Deutschland

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