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Praktiker-Großaktionärin bleibt auf Zypern

Archivmeldung vom 02.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
ehemalige Zentrale in Kirkel
ehemalige Zentrale in Kirkel

Foto: Ralf Lotys
Lizenz: CC-BY-2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Praktiker-Hauptaktionärin Isabella de Krassny will Zypern nicht den Rücken zukehren. "Die Krise dort tangiert mich überhaupt nicht", sagte de Krassny, die auch den in Zypern registrierten Maseltov-Fonds führt, am Dienstag gegenüber "Handelsblatt-Online".

Mit diesem Investment-Vehikel war der Wienerin vor bald zwei Jahren der Einstieg bei der angeschlagenen Baumarkt-Kette Praktiker gelungen. Im Moment hält der Maseltov-Fonds etwa zehn Prozent der Praktiker-Anteile. Der Maseltov-Fonds hat zwar seinen Sitz auf Zypern und dort auch eigenes Personal, das sich von der Mittelmeer-Insel aus um die Vermögensverwaltung des Fonds kümmert.

Isabella de Krassny bleibt trotzdem gelassen, was Zypern betrifft. "Das Geld des Fonds liegt in Österreich", sagt die Investmentmanagerin. Der Maseltov-Fonds habe überhaupt keine Geschäftsbeziehungen zu Banken auf Zypern, sondern ausschließlich zu Banken in Österreich.

Die Praktiker-Großaktionärin glaubt, dass Zypern durchaus noch eine Zukunft als Finanzplatz für ausländische Investment-Fonds hat und nicht den Abzug internationaler Investoren fürchten muss – solange die Regierung in Nikosia die grundsätzlichen Spielregeln nicht ändert. Sorgen müssten sich auf der Insel nur die Sparer machen, weil die zyprischen Banken kurz vor dem Kollaps stehen. "Wir haben nicht einmal Cash auf Zypern", sagt de Krassny. Deshalb spreche sie sich auch nicht gegen die jetzt für die kleine Mittelmeerinsel gefundene Lösung aus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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