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SAP-Chefaufseher Plattner verteidigt hohe Vorstandsgehälter

Archivmeldung vom 09.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Hasso Plattner
Hasso Plattner

Foto: Epic-chair
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

SAP-Aufsichtsratschef Hasso Plattner weist die Kritik an der hohen Vergütung für die Vorstände des deutschen Softwarekonzerns zurück. "Die Investoren übersehen dabei, dass wir ein System haben, das stark auf den langfristigen Erfolg ausgerichtet ist", sagte er dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).

Wenn der Aktienkurs steige, stiegen auch die Bezüge. Durch die gute Entwicklung in den vergangenen Jahren hätten die Aktionäre Milliarden von Euro verdient. Plattner begründete die Höhe der Vorstandsgehälter mit dem Wettbewerb: "Für uns war es ein wesentlicher strategischer Schachzug, das Geschäft der SAP in Amerika einzubetten."

Drei von acht Vorständen seien dort ansässig. "Das ist eine für deutsche Firmen ungewöhnliche Konstellation, aber sie hat SAP den Erfolg gebracht. Daher müssen wir aber auch wie ein amerikanisches Unternehmen bezahlen." Der gesellschaftlichen Debatte um Managergehälter sei er sich bewusst – "aber ich habe kein politisches Mandat in dieser Debatte, ich habe ein Mandat, die Investitionen der Aktionäre zu schützen."

Mehrere institutionelle Investoren hatten das Vergütungssystem massiv kritisiert und angekündigt, dem Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung am Mittwoch die Entlastung zu verweigern. Besänftigen will Plattner die Unternehmen nicht: "Ich weiß nicht, was es zu besänftigen gibt! Anstatt zu zelebrieren, was die SAP geleistet hat, wird über solche Dinge diskutiert."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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