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Fondsmanager fürchtet "Sturm" an Finanzmärkten

Archivmeldung vom 21.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)

Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Der Fondsmanager Michael Hasenstab warnt vor einem "Sturm" an den Finanzmärkten. Dieser könne zu einem schlimmeren Schock werden, als die Finanzkrise 2008, sagte Hasenstab dem "Handelsblatt".

Für den erfahrenen Fondslenker und einen der Chef-Anleihestrategen des großen US-Fondshauses Franklin Templeton braut sich einiges zusammen: durch mehr Nationalismus und Populismus in der internationalen Politik – in den USA, aber auch in Europa, im "geopolitischen Kräftespiel" im Nahen Osten, durch instabile Schwellenländer. Die "Renditejagd der Investoren" infolge der Niedrigzinspolitik führe zu einem "Run auf riskantere Anlagen schlechterer Qualität", so der Anleiheexperte weiter.

Das könne auch durch die beliebten passiven Fonds ETF zu Problemen führen, wenn diese ad hoc Aktien und Anleihen verkaufen wollen. Dies sei ein bisher "unerforschter Effekt auf die Märkte", so der Fondsmanager. Die bisher kaum einschätzbaren Auswirkungen des Coronavirus zeigten, dass plötzlich Störfeuer auftauchen könnten, mit denen niemand rechne, sagte Hasenstab dem "Handelsblatt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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