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Rheinische Post: Razzia in Düsseldorfer Kanzleien wegen Eurogate-Affäre

Archivmeldung vom 13.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Daniel Rennen / pixelio.de
Bild: Daniel Rennen / pixelio.de

Bei den Ermittlungen zum Duisburger Prestigeprojekt "Eurogate" sind zwei renommierte Düsseldorfer Kanzleien ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Dies berichtet die "Rheinische Post". Danach bestätigte die Düsseldorfer Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek der Zeitung, dass ihre Büros an der Düsseldorfer Georg-Glock-Straße am vergangenen Mittwoch auf richterlichen Beschluss hin durchsucht worden sind. Parallel wurde eine Kanzlei der Sozietät Kapellmann im Düsseldorfer Stadttor durchsucht. Auch Kapellmann habe die Durchsuchung bestätigt, so die "Rheinische Post".

Bei dem Millionen-Projekt im Duisburger Innenhafen vermutet die Staatsanwaltschaft Unregelmäßigkeiten bei der Ausschreibung. Heuking-Anwältin Ute Jasper sagte der "Rheinischen Post", bei der Razzia "wurde nur nach Akten zum Projekt Eurogate gefragt. Diese wurden sichergestellt." Kapellmann-Anwalt Oliver Kraft sagte: "Die Durchsuchungen haben sich auf einen klar abgegrenzten Bereich bezogen, der nichts mit den Vorgängen um das Duisburger Landesarchiv zu tun hat."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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