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JVA-Leiter Galli fordert Abschaffung von Gefängnissen

Archivmeldung vom 31.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Rike / pixelio.de
Bild: Rike / pixelio.de

Der Leiter der JVA Zeithain in Sachsen, Thomas Galli, hat die Abschaffung der Gefängnishaft gefordert. "Unser deutsches Strafrecht ist überaltert, ungerecht und sozialschädlich. Es sollte dringend grundlegend reformiert werden. Kernziel dieser Reform muss die Auflösung der Institution Gefängnis und deren Ersatz durch sinnvollere Alternativen sein", schreibt der Jurist in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Mittwochausgabe).

"Wie soll das auch funktionieren, jemanden in die Gesellschaft zu integrieren, indem man ihn für Jahre aus ihr ausschließt?" Nach Auffassung von Galli gibt es "sinnvollere" und "menschenwürdigere" Formen von Strafe und Sicherung, die zudem weniger kostenaufwendig wären. Der JVA-Leiter nennt gemeinnützige Arbeit und elektronisch überwachten Hausarrest als Beispiele. "Nein, Gefängnis ist und bleibt im Kern Vergeltung, ohne Wert für die Zukunft."

Quelle: neues deutschland (ots)

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