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USA: Einsatz von E-Nummernschildern denkbar

Archivmeldung vom 15.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
E-Kennzeichen: kann mit News versehen werden. Bild: complianceinnovations.com
E-Kennzeichen: kann mit News versehen werden. Bild: complianceinnovations.com

Der US-Bundesstaat South Carolina erwägt den Einsatz elektronischer Autokennzeichen. Davon würden das Department of Motorvehicles, die US-Zulassungsstelle und die Strafverfolgungsbehörden profitieren. Sie könnten Nachrichten direkt auf die Rückseite eines entsprechenden Nummernschildes einfügen. Entwickelt wurden die digitalen Kennzeichen vom Unternehmen Compliance Innovations.

Wird ein Auto ohne Registrierung und Grundversicherung gefahren, so könnten Meldungen wie "unversichert" oder "gesperrt" abgebildet werden. Im Falle eines Diebstahls ließen sich zudem Wagen mittels digitaler Anzeige auch als "gestohlen" klassifizieren. "Abhängig davon, wie der Staat es wünscht, können wir eine Nachricht auf dem Nummernschild darstellen. Diese könnte leuchtend rot sein und zum Blinken gebracht werden, während das Auto die Straße entlang fährt", erklärt Brian Bannister, Mitgründer von Compliance Innovations.

Europaweit ist die Umstellung auf E-Nummernschilder in Zukunft eher unwahrscheinlich. "Wenn man die Unfallursachen in Österreich genauer unter die Lupe nimmt, kommt man zum Schluss, dass ein Bedarf dieser Kennzeichen nicht gegeben ist. Ich vermute, sie dienen eher dazu, das Geschäftsfeld einzelner Unternehmen zu erweitern", erklärt Christian Gratzer, Sprecher des Verkehrsclubs Österreich, im Gepräch mit pressetext. Zu bezweifeln sei außerdem, dass die Verkehrssicherheit dadurch gesteigert werden könne.

Kein Schutz vor Manipulation

Dem Experten zufolge birgt das digitale Autokennzeichen aber nicht nur Vorteile. "Überall dort, wo Technik zum Einsatz kommt, kann diese auch ausfallen. Beim Auto führt dies zu einer erhöhten Fehleranfälligkeit", erläutert Gratzer. Überdies sei man vor der Manipulation eines "Hackers" nicht gefeit. "Auf diese Weise könnte jedes beliebige Fahrzeug von einem Kriminellen als gestohlen gekennzeichnet werden", fügt er hinzu. Deshalb sei die herkömmliche Variante, bei der die Polizei über den Diebstahl eines Autos informiert wird, in jedem Fall sicherer.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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