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UNESCO: Montanregion Erzgebirge wird Weltkulturerbe

Archivmeldung vom 06.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Blick über die Gebäude des Erzgebirgischen Freilichtmuseums in Seiffen.
Blick über die Gebäude des Erzgebirgischen Freilichtmuseums in Seiffen.

Foto: Norbert Kaiser
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die UNESCO hat die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zum Weltkulturerbe erklärt. Das entschied das Komitee am Samstag auf seiner Tagung in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku.

Das historische Bergbaugebiet, das sich in der Grenzregion zwischen Sachsen und Nordböhmen in Tschechien befindet, wird damit in die Liste der schützenswerten Welterbe aufgenommen. Die Stätte gilt als herausragendes Zentrum wissenschaftlich-technologischer Bergbauinnovation und als einzigartige montane Kulturlandschaft. Die Montanregion ist die 45. UNESCO-Welterbestätte in Deutschland. "Die internationale Zusammenarbeit ist von Erfolg gekrönt, das industrielle Kulturerbe in Böhmen und Sachsen hat außergewöhnliche Bedeutung und universellen Wert", sagte Michelle Müntefering, Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt. Sie freue sich "über die erste gemeinsame Welterbestätte mit der Tschechischen Republik. Das ist auch ein wichtiges europäisches Signal und zeigt die enge kulturelle Verflechtung unserer Länder", so Müntefering weiter. Das Komitee der UNESCO entscheidet jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste und befasst sich mit Bedrohungen eingeschriebener Stätten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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