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Bundesländer setzen auf ballistische Titanhelme für Streifenpolizisten

Archivmeldung vom 01.08.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.08.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Titanhelm HOPLIT F 1200 von ULBRICHTS Protection. Bild: "obs/ULBRICHTS Witwe GmbH/ULBRICHTS Protection"
Titanhelm HOPLIT F 1200 von ULBRICHTS Protection. Bild: "obs/ULBRICHTS Witwe GmbH/ULBRICHTS Protection"

12 der 16 deutschen Bundesländer haben sich für die Beschaffung ballistischer Schutzhelme für Streifenpolizisten entschieden. Rund 90 Prozent der beschafften Helme stammen vom österreichischen Experten für ballistische Titanhelme ULBRICHTS Protection. Landesinnenminister und Polizeipräsidenten haben in den vergangenen Wochen mehrfach ULBRICHTS-Titanhelme als Teil ihrer Schutzkonzepte öffentlich vorgestellt.

Weitere Bundesländer prüfen derzeit eine Beschaffung ballistischer Helme für den Streifeneinsatz. Auch in Österreich sowie einigen Kantonen der Schweiz wird die persönliche Schutzausrüstung der Streifenbeamten derzeit um ballistische Titanhelme erweitert. Tschechien, Frankreich, Finnland und andere europäische Länder erwägen dies ebenfalls.

Hintergrund der Beschaffungsinitiativen sind die Terroranschläge der jüngeren Vergangenheit. Diese haben zu einer Neubewertung der Bedrohungslage sowie einer Anpassung der Einsatz- und Ausrüstungskonzepte geführt. Zusätzliche Relevanz hat das Thema besserer Schutz für Polizisten im Einsatz nicht zuletzt durch die Gewalteskalation beim diesjährigen G20-Gipfel in Hamburg erhalten.

Besserer Schutz für First-Responder

Kurz nach dem Notruf sind es meistens Streifenpolizisten, die zuerst am Einsatzort eintreffen ("First Responder"). Viele Einsatzszenarien, insbesondere Amok- oder Terrorlagen, erlauben es nicht, zunächst auf die Kollegen vom SEK zu warten. Neue Einsatzkonzepte sehen daher ein sofortiges Eingreifen vor. Eine große Bedrohung geht dabei von Projektilen aus, die aus kurzer Distanz abgefeuert werden. Dies gilt sowohl für Amok- und Anti-Terror-Einsätze als auch für viel häufiger auftretende Einsätze mit Schusswaffengebrauch ohne terroristischen Hintergrund, z.B. Raubüberfälle.

Titanhelme bieten den wirksamsten Schutz gegen direkten Kugelbeschuss, zum Beispiel aus einer Maschinenpistole. Das Material verhindert, dass der Helmträger durch die Verformung des Helms schwer oder tödlich verletzt wird. ULBRICHTS-Helme erfüllen die technischen Anforderungen der europaweit anerkannten Technischen Richtlinie (TR) "Gesamtsystem Ballistischer Schutzhelm" 05/2010. Diese berücksichtigt nicht nur die Stoppwirkung, sondern gemäß der VPAM-Prüfrichtlinie (Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen) HVN 2009 auch den gefährlichen "Trauma-Effekt". Mit dem Begriff werden tödliche Verletzungen bezeichnet, die durch die Verformung des Helmes entstehen können, auch wenn das Geschoss durch den Helm gestoppt wurde.

Zusätzlich schützen Titanhelme gegen Explosionen, Stiche, Schläge und Chemikalien. Darüber hinaus sind alle Bauteile brandhemmend ausgeführt. Das Innenhelmsystem ist per Drehknauf von außen mit einem Handgriff exakt auf den jeweiligen Nutzer einstellbar. So lässt sich der "First-Response-Helm" in wenigen Sekunden auf 14 unterschiedliche Kopfgrößen anpassen.

Titanhelm "HOPLIT" von ULBRICHTS Protection

Mit dem "HOPLIT" bietet ULBRICHTS Protection einen ballistischen Schutzhelm, der Streifenpolizisten z.B. in Terror- oder Amoklagen wirksam schützt. Dabei erreicht der HOPLIT das gleiche Schutzniveau, das zuvor Spezialeinheiten vorbehalten war. Durch den speziellen Zuschnitt auf die Bedürfnisse von Streifenpolizisten ist der HOPLIT jedoch deutlich leichter als die großen SEK-Helme. Neben dem Quick-Size-System zur schnellen Größenverstellung, sind die HOPLIT-Titanhelme optional mit einem Visieradapter sowie verschiedenen ballistischen Visieren erhältlich. Ein zusätzlich verbesserter Splitter- und Kugelschutz kann durch die Wahl einer Hybrid-Variante (Titan-Aramid-Verbund) erreicht werden. Das überlegene Schutzniveau, der hohe Tragekomfort sowie die lange Lebensdauer zeichnen Titanhelme von ULBRICHTS Protection aus.

Über ULBRICHTS Protection

ULBRICHTS Protection aus Schwanenstadt (Österreich), ein Geschäftsbereich der ULBRICHTS Witwe GmbH, stellt ballistische Helme aus Titan und Titan-Aramid (Hybrid) her. Zum internationalen Kundenkreis des Unternehmens gehören Spezialkräfte der Polizei sowie weitere Polizeieinheiten und Militärs. ULBRICHTS Protection zählt zu den Urgesteinen im Bereich des ballistischen Kopfschutzes. Bereits in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts begann das Unternehmen mit der Produktion ballistischer Helme aus Stahl.

Seit den 90er-Jahren setzen die Spezialisten auf das leichte und besonders hochwertige Material Titan. Parallel spezialisierten sie sich auf den ballistischen Schutz von Polizeieinsatzkräften. Jahrzehntelange Forschung und Entwicklung, verschiedene Patente sowie spezielle Herstellungsverfahren bilden die Basis für die Innovationskraft des Unternehmens und machen es zum Marktführer in Zentraleuropa. Weitere Informationen finden Sie unter www.protection.ulbrichts.com.

Quelle: ULBRICHTS Witwe GmbH (ots)

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