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Stadtwerke-Verband VKU: Strom wird nicht mehr so preiswert wie vor dem Krieg

Archivmeldung vom 24.02.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Stadtwerkeverband VKU
Stadtwerkeverband VKU

Foto: Vku online
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Angesichts stark gesunkener Energiekosten hat der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) Hoffnung auf dauerhafte Preisrückgänge gedämpft. "Dass Strom nicht wieder so preiswert wird wie vor dem russischen Angriff auf die Ukraine, davon müssen wir ausgehen", sagte VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing zum zweiten Jahrestag des Kriegsbeginns im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

"Die Beschaffungskosten sinken, aber die Netzentgelte und der CO2-Preis steigen", sagte Liebing zur Begründung. Und zwar werde schon kostengünstig viel grüner Strom erzeugt. "Aber der notwendige Ausbau der Stromnetze und Anlagen, sowie der Aufbau von Ersatzkapazitäten zur Absicherung der erneuerbaren Energien erfordert noch gewaltige Investitionen. Da müssen wir realistisch bleiben."

Überdies seien die schnell gesunkenen Marktpreise für Strom und Gas auch auf eine sinkende globale Gasnachfrage zurückzuführen. "Es kann nächstes Jahr wieder in die andere Richtung gehen", so der VKU-Hauptgeschäftsführer.

Nachdem US-Präsident Joe Biden kürzlich den Ausbau von LNG-Terminals gestoppt hatte, warnte Liebing zudem vor "neuen Abhängigkeiten". Als "eine der Lehren aus der fatalen Abhängigkeit von Russlands Gas" würden Energieunternehmen und Regierung die Gasbeschaffung mit Hochdruck diversifizieren, denn Deutschland bleibe "bis auf Weiteres auf Gas-Importe angewiesen", sagte er. "Wichtig dabei ist, dass wir keine neuen einseitigen Abhängigkeiten schaffen, auch nicht von den USA oder anderen Ländern."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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