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Umfrage: Frankfurter Buchmesse liegt weiterhin voll im Trend

Archivmeldung vom 30.09.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Fabian Pittich
Bild: Birgit H. / pixelio.de
Bild: Birgit H. / pixelio.de

Die Frankfurter Buchmesse liegt trotz Internet und den damit verbundenen digitalen Informationsmöglichkeiten über Bücher voll im Trend. Dementsprechend sehen 84 Prozent der Verbraucher die größte Buch- und Medienmesse der Welt als zeitgemäß an. Dies ist unter anderem dadurch begründet, dass aktuelle Trends wie E-Books, Hörbücher und Lern-CDs bisher auf der Frankfurter Buchmesse in ausreichender Form berücksichtigt wurden, 62 Prozent der Verbraucher sind dieser Meinung.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage*, welche der Online-Ankaufsservice Momox anlässlich der Frankfurter Buchmesse (6. bis 10. Oktober 2010) in Auftrag gegeben hat. Eine Mehrheit von 93 Prozent der Befragten ist sich zudem sicher, dass es die Buchmesse auch noch in fünf Jahren geben wird. Allerdings wird das Internet zukünftig eine größere Rolle spielen (79 Prozent). Die Momox-Umfrage führt zudem aus, in welcher Form das Internet zukünftig an Bedeutung gewinnen wird. So sind sich 84 Prozent der Befragten darüber einig, dass Online-Bücher/-Texte wichtiger werden. Ähnlich wie im Musikgeschäft werden zukünftig auch immer mehr Autoren ohne Verlag ihre Bücher direkt über das Internet vermarkten und verkaufen (54 Prozent). Der zukünftige Einfluss von E-Books bleibt strittig, jedoch glauben knapp zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten nicht an eine Bedeutungszunahme. Auf die Frage, wie viele gedruckte Bücher in fünf Jahren gelesen werden, geben die Verbraucher mehrheitlich (72 Prozent) eine salomonische Entscheidung ab: Die Anzahl wird gleichbleiben.

Analog zum zunehmenden Einfluss des Internets auf den Lesemarkt rechnet die überwiegende Anzahl der Befragten (96 Prozent) mit steigenden Marktanteilen für den Online-Versandbuchhandel. Auch sonstige Verkaufsstellen, wie der buchfremde Fachhandel, werden in fünf Jahren an Bedeutung gewonnen haben (84 Prozent). Dagegen glauben die Verbraucher, dass beim Verkauf von Büchern die Marktanteile der klassischen Buchhandlung (stationärer Sortimentsbuchhandel) und der Warenhäuser sinken (71 bzw. 73 Prozent). 88 Prozent der Befragten gehen zudem davon aus, dass die Bedeutung des Versandbuchhandels (ohne Internet) gleich bleiben wird. Uneinigkeit herrscht hinsichtlich Buchgemeinschaften und Direktvertrieb der Verlage. Immerhin fast fünfzig Prozent (47 bzw. 48 Prozent) prognostizieren aber auch hier gleichbleibende Marktanteile.

Quelle: Momox GmbH

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