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Berufsleben: Hamburger wollen Cash, Saarländer lieber ein Fahrrad und Berliner einen Bürohund

Archivmeldung vom 19.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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Bild: berwis / pixelio.de

Arbeitnehmer im Saarland wünschen sich Betriebsfahrräder mehr als alles andere. Für Hamburger dagegen ist ein gutes Gehalt wichtig und die Berliner möchten lieber einen Bürohund. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von SEMrush. Die SEO-Experten haben für ihre Studie "War for Talents" über 800.000 Datensätze an monatlichen Suchanfragen von September 2014 bis August 2018 ausgewertet. Die Berliner scheinen im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern besonders glücklich zu sein. Denn nach der Phrase "unzufrieden im Job" suchten sie am seltensten.

Über Mitarbeiter-Benefits informieren sie sich ebenfalls weniger als der Rest des Landes. Wenn sie es aber dann doch tun, interessieren sie sich für Bürohunde. So suchen die Hauptstädter doppelt so häufig nach vierbeinigen Kollegen, als andere Bundesländer. Im Saarland fahnden die Arbeitnehmer zunehmend nach Sachleistungen. Besonders wichtig ist ihnen dabei offenbar das Dienstfahrrad. Damit liegen die Saarländer im Trend. Denn insgesamt ist das Interesse an Fahrrädern gestiegen. In den letzten vier Jahren gar um 292 Prozent. Dabei fragen Arbeitnehmer häufig direkt nach Leasing- und Gehaltumrechnungsmöglichkeiten.

Die Hamburger suchen am häufigsten nach dem Keyword "gutes Gehalt". Aber nicht nur in der Hansestadt wird das Geld immer wichtiger: Seit 2014 hat sich die Zahl der deutschlandweiten Suchanfragen dazu verdoppelt. Der Wunsch nach Mitarbeiter-Benefits stieg sogar um über 345 Prozent. Unabhängig von der Region interessieren sich die deutschen Arbeitnehmer zudem noch für Home-Office und Urlaubsgeld. Nach letzterem wird zu 74 Prozent häufiger gegoogelt als noch 2014.

Auch interessant: Die Münchener fragen Google neben dem Home-Office besonders gerne nach einem Feelgood-Manager im Büro. Das Suchvolumen hat sich dort im Erhebungszeitraum beinahe verdoppelt. Die SEMrush-Studie "War for Talents" gibt Einblicke in die Arbeitsmarkt-Trends. Die Auswertung von über 800.000 Datensätzen der monatlichen Suchanfragen zeigt deutlich: Der deutsche Arbeitnehmer braucht Benefits, um zufrieden zu sein. Seit 2014 gibt es 270 Prozent mehr Suchanfragen nach dem Keyword "zufrieden im Job". Für "unzufrieden im Job" gibt es durchschnittlich 820 monatliche Suchanfragen.

Über die Studie

Die Studie untersucht die Präferenzen deutscher Arbeitnehmer bei der Jobsuche auf Basis einschlägiger SEO-Daten. Bestehende Umfragen zu Arbeitsmarkt- und Jobtrends wie "War for Talents" und "New Work" waren Grundlage für die Auswahl eines Pools von über 500 Keywords, die auf Suchvolumen, Besucherzahlen und Regionalität hin untersucht wurden. Zudem wurden SEO-Daten wie Nutzerverhalten, Traffic und Keyword-Rankings von mehr als 100 Jobportalen herangezogen, um Angebot und Nachfrage gegenüberzustellen. Die Studie kann hier (https://de.semrush.com/lp/war-for-talents/) kostenlos eingesehen werden. 

Methodik

Die Daten beziehen sich auf Google, die in Deutschland meistgenutzte Suchmaschine. Insgesamt wurden mit dem Online Marketing-Analysetool SEMrush über 800.000 Datensätze von September 2014 bis August 2018 analysiert und im Anschluss ausgewertet. Anzahl der Keywords: 526 Untersuchte Datensätze zu den Keywords: 865.899 Datensätze gesamt: 892.526

Quelle: SEMrush (ots)

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