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Drei von zehn deutschen Beifahrern leiden leise

Archivmeldung vom 16.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Ob es am zu dichten Auffahren oder am rasanten Fahrstil lag: 77 Prozent der Deutschen können auf mindestens eine Situation zurückblicken, in der sie sich als Beifahrer unwohl gefühlt haben. Dabei schätzen sich die Deutschen grundsätzlich als entspannte Beifahrer ein. Über 30 Prozent trauen sich jedoch nicht, ihr Unwohlsein gegenüber dem Fahrer zu artikulieren. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Online-Automarkts AutoScout24 ergeben.

Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) hält sich selbst für einen entspannten Beifahrer - sie vertrauen dem Fahrer voll und ganz. Vor allem Autofahrer über 40 Jahre (52 Prozent) achten dabei als Beifahrer nicht sonderlich auf das Verkehrsgeschehen. 35 Prozent der Deutschen sehen es hingegen als ihre Aufgabe an, vorausschauend den Fahrer auf kommende Situationen hinzuweisen und stufen sich deshalb als Beifahrer-Typ "Der Mit-Fahrer" ein. Zehn Prozent halten sich selbst für den Typ "Der bessere Autofahrer" und weisen den Fahrer gerne auf seine Fehler hin, um Unfälle zu vermeiden.

Rasen, dicht auffahren, am Steuer rauchen - das mögen Beifahrer nicht

76 Prozent der Befragten fühlen sich unwohl, wenn der Fahrer zu schnell und zu dicht auffährt. Besonders weibliche Beifahrer (82 Prozent) haben dabei mehr Angst als männliche (69 Prozent). Ein Fahrer, der sich nicht richtig auf die Straße konzentriert, weil er mit dem Handy, dem Radio oder einem CD-Wechsler hantiert - darunter leiden 53 Prozent der Befragten. Drei von zehn Beifahrern (31 Prozent) stören sich daran, wenn der Fahrer sich ständig über andere Verkehrsteilnehmer aufregt, zwei von zehn (21 Prozent) fühlen sich bei rauchenden Fahrern unwohl, weil diese nur eine Hand am Steuer haben. Keine Rolle spielt jedoch das Geschlecht des Wagenführers: Für 81 Prozent der Befragten macht es keinen Unterschied, ob eine Frau oder ein Mann fährt.

"Augen zu und durch": Besonders Frauen bremsen mit

In einer kritischen Situation nichts sagen und still bleiben, nach dem Motto "Augen zu und durch" - so verhalten sich 11 Prozent der Befragten. 17 Prozent der Deutschen halten sich am Türgriff fest oder bremsen mit, um so dem Fahrer nonverbal zu zeigen, dass sie sich unwohl fühlen. Dieses Verhalten praktizieren die weiblichen Befragten (20 Prozent) häufiger als die männlichen (14 Prozent). 35 Prozent der deutschen Beifahrer sagen zumindest nach einiger Zeit, was sie empfinden - 34 Prozent hingegen machen ihrem Ärger sofort Luft, um den Fahrer auf die Situation aufmerksam zu machen.

Quelle: AutoScout24 (ots)

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